Dienstag, 25. November 2025

50 Jahre Psychiatrie-Enquête...

 ... das SPZ macht eine Zeitreise! 

Im Rahmen des 50. jährigen Jubiläum der Psychiatrie-Enquête veranstalteten wir, die BesucherInnen und MitarbeiterInnen des SPZ, eine Reihe von Veranstaltungen zu diesem Thema. 


Ausflug ins Psychiatriemuseum  

Wir machten einen Ausflug ins Psychiatriemuseum der LVR Klinik Bonn. Dort ging es um die Darstellung der Entstehung der Psychiatrie ab ca. 1870, von den Anfängen bis zur heutigen Behandlung. Der Besuch zeigte, dass zuerst oft die Betroffenen ruhiggestellt wurden. Heute dagegen werden sie ernst genommen! Von Anfang an werden Sie in die Behandlung einbezogen. Im Fokus der heutigen Versorgung stehen ihre Stärken und Interessen.
 

"Wir rollen der Sozialpsychiatrie den roten Teppich aus" - Eine Zeitreise durch die Entwicklung der letzten 50 Jahre 

Gemeinsam mit der Trialoggruppe und den BesucherInnen des SPZ gestalten wir eine Ausstellung über die Psychiatriegeschichte der letzten 50 Jahre. Ein Zeitstrahl stellte die allgemeine Entwicklung dar und anhand dessen veranschaulichten wir die Entwicklung unseres SPZ. Zuerst entstand das Wohnhaus Rupperath. Es folgten die Häuser Kall und Kirchheim. Mit der KoBe wuchs das System weiter. Es folgten Betreutes Wohnen, die Tagesstätte und das Angebot des LT24. Das SPZ bietet heute eine Vielzahl an Angeboten, so gibt es das Radgeflüster, die Hunderunde, Pferdezeit, verschiedene Ausflüge bis zu Ferienfreizeiten. Am Ende des Zeitstrahls fanden am Wunschbaum die Wünsche und Anliegen für die zukünftige Entwicklung für die psychiatrische Versorgung der BesucherInnen gehör. Zudem zeigte die „Wand der Erfahrung“ anhand von zuvor ausgefüllten Fragebögen der BesucherInnen die jeweiligen Erfahrungen. Die Ausstellung war gut besucht. Auch ehemalige MitarbeiterInnen und der Vorstand waren da. Die BesucherInnen des LT24 versorgten alle mit frisch gebackenen Waffeln und Kaffee.
 
 

 

"Peers klären auf" 

Es fand ein Vortrag unserer PeerberaterInnen zum Thema: „Peers klären auf - Einblicke in psychische Erkrankungen“.  Dort berichteten Peers über verschiedene seelische Erkrankungen, teils aus eigenen Erfahrungen. Es wurde deutlich, dass auch heute noch die Welt der Vorurteile und Ignoranz noch groß ist.    
 
 



Wir bedanken uns bei allen HelferInnen und BesucherInnen der Veranstaltungsreihe!
 

 

 

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