Donnerstag, 12. September 2019

10 Jahre "Messe im Grünen"


Bereits zum 10. Mal konnten die sozialpsychiatrischen Dienste der Caritas Euskirchen jetzt gemeinsam mit Menschen mit einer psychischen Erkrankung die „Messe im Grünen“ in den Euskirchener Erftauen vorbereiten und feiern.

Rund 50 Besucher nahmen an dem, von Psychiatrieseelsorger Willi Wißkirchen zelebrierten, Gottesdienst teil. Neben  psychisch erkrankten Menschen aus den verschiedenen Diensten und Wohnhäusern des Verbandes sowie Besuchern der Caritas-Seniorentagesstätte waren, erstmalig in diesem Jahr, auch Mitarbeitende anderer Caritas-Arbeitsfelder Gäste der „Messe im Grünen“.


Vor einem Jahrzehnt entstand in der Caritas-Tagesstätte für psychisch erkrankte Menschen die Idee, einmal im Jahr an einem schönen Platz in der Natur einen Freiluft-Gottesdienst zu feiern. „Weil das Angebot gut ankam haben wir es als regelmäßige Veranstaltung in unseren Jahreskalender aufgenommen“, so Ergotherapeut Gerd Schäfer, der die „Messe im Grünen“ von Beginn an begleitet. Leitgedanke ist dabei stets, Menschen mit einer psychischen Erkrankung aktiv in die Vorbereitung und Gestaltung des Gottesdienstes miteinzubinden.

Passend zum diesjährigen Jubiläum bereitete ein Team aus Besuchern und Mitarbeitenden der Tagesstätte gemeinsam mit Wißkirchen einen Gottesdienst zum Thema „Meine letzten 10 Jahre“ vor. Über ein halbes Jahr lang traf sich die Gruppe immer wieder, um unter der Leitung von Schäfer an der thematischen und inhaltlichen Gestaltung des Gottesdienstes zu arbeiten. „Wichtig war dem Team, die aktive Einbindung der Gottesdienstbesucher. Wir wollten allen den Raum geben, ihre ganz persönlichen vergangenen zehn Jahre Revue passieren zu lassen“. Jeder Gottesdienstteilnehmer erhielt das Angebot, auf einem Blatt wichtige Ereignisse, positive aber auch negative, schriftlich festzuhalten. „Diese konnten dann unter vorbereiteten Emojis während des Gottesdienstes angebracht und so vor Gott gebracht werden“, erklärt Schäfer.

Seelsorger Wißkirchen gelang es auf einfühlsame Weise, die Gottesdienstbesucher anzusprechen und besonders den Menschen mit psychischen Erkrankungen Mut zu machen und sie darin zu bestärken, ihr Potential und Ihre Fähigkeiten im Rahmen ihrer Möglichkeiten positiv zu nutzen. „Darum geht es uns auch bei der Messe im Grünen. Wir wollen das Selbstbewusstsein von Menschen mit einer psychischen Erkrankung stärken. Ihnen und auch anderen zeigen, dass Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben möglich ist“, so Caritasvorstand Bernhard Becker, der ebenfalls an der „Messe im Grünen“ teilnahm.

Nach dem Gottesdienst klang die Veranstaltung bei Würstchen und Salaten aus. Eine Gottesdienstbesucherin brachte die Stimmung auf den Punkt: „Der liebe Gott meinte es heute gut mit uns und bescherte uns Sonnenschein.“

Donnerstag, 20. Juni 2019

Ausflug zum Schmetterlingsgarten "Eifalia"

Am Pfingstdienstag besuchten wir die neue Attraktion in der Eifel, den Schmetterlingsgarten Eifalia! 
Wir waren begeistert von der Vielfalt der tropischen und heimischen Schmetterlinge und dem sehr schön gestaltetem Gelände mit verschiedenen Pavillions. 
 

Hier haben wir vorgefunden, was im Slogan der Betreiber angekündigt wurde: Ruhe – Entspannung – Faszination Tierwelt. Wir können allen Interessierten einen Besuch nur ans Herz legen!

Mittwoch, 5. Juni 2019

„Tiere zaubern den meisten Menschen ein Lächeln ins Gesicht…“


In diesem Sinne geht das Angebot der tiergestützten Pädagogik im SPZ weiter: 

Wir werden während des Sommers regelmäßig nach Zülpich–Merzenich fahren und dort den Kontakt zu den Pferden des Tannenhofs genießen. Das Putzen, Füttern und Spazieren mit den sanften Pferdefreunden ermöglichen Entspannung und Freude. 

Zusätzlich haben wir einmal wöchentlich eine ausgebildete "Besuchshündin" im SPZ zu Gast, um für alle den Kontakt zum besten Freund des Menschen möglich zu machen. Bei begleiteten gemeinsamen Spaziergängen und dem persönlichen Kontakt zum Hund laden wir ein die positiven Auswirkungen der tiergestützen Pädagogik zu erfahren.





Sonntag, 17. März 2019

Museumsgruppe unterwegs - Rheinisches Landesmuseum Bonn

Wir besuchten die Ausstellung "EUROPA in Bewegung" im Rheinischen Landesmuseum in Bonn. Die Ausstellung präsentiert ein überraschend vielschichtiges und facettenreiches Bild der spätantiken und frühmittelalterlichen Regionen zwischen Irland und Spanien im Westen und Ägypten und Ungarn im Osten. Trotz aller Unterschiede im Umgang mit dem Erbe der Antike ist diese Epoche von faszinierenden Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Lebenswelten mit ihrer geradezu überbordenden kulturellen Vielfalt geprägt. Eine tolle Ausstellung über unseren Kontinent aus einer Zeit in der fast alle Völker unterwegs waren und die zeigt das Europa Heimat für uns alle ist. Bitte nicht verpassen...